4K Fernseher Test 2015 / 2016

Die neusten Tests

Immer mehr UHD TV-Geräte kommen auf den Markt und für den Kunden – im Zweifel Sie – wird es immer schwieriger eine Kaufentscheidung zu treffen. Warum? Viele Datenblätter und Beschreibungen der Hersteller sind sehr technisch gehalten und für den „normalen“ Konsumenten dadurch nicht verständlich. Der Konsument stellt sich diverse Frage: Brauch ich einen 4K Fernseher? Was ist das eigentlich? Welche Größe brauche ich? Und vieles mehr! Deshalb haben wir von 4k-fernseher-test.com dieses Angebot geschaffen. Wir wollen Ihnen helfen den richtigen Ultra HD Fernseher für Ihre Bedürfnisse zu finden. Unser Ziel: Ihnen eine wirklich professionelle und hochwertige UHD TV Kaufberatung zur Verfügung zu stellen.

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4K Fernseher Test – Was ist das?

Die Abkürzung 4K findet sich in vielen Bereich wieder – egal ob Monitore oder Fernseher – sobald ein Display verbaut ist kann es sein, dass es 4K unterstützt. Beim neuen Standard 4K handelt es sich simpel und einfach um die doppelte Full-HD Auflösung. Diese ist somit 3480x2160 Pixel, was dem doppelten von 1920x1080 Pixel entspricht. Somit ist die FullHDAuflösung eine 2K-Auflösung, da sie nahe an 2000 ist während die UHD-Auflösung nahe an 4000 ist. Das ist eine Möglichkeit wie 4K zu seinem Namen gekommen ist. Die Andere: die 4K-Auflösung hat eine doppelte so große Auflösung und dadurch die vierfache Pixelanzahl – warum? Verdoppelt man die Auflösung vervierfachen sich die darstellbaren Pixel von 2 Millionen auf über 8 Millionen – was das Vierfache ist.

4K steht thematisch unter UHD die Kurzform von Ultra High Definition (Ultra HD). Außerdem ist unter dem Sammelbegriff Ultra HD noch eine 8K-Auflösung zu finden. Diese ist die doppelte 4K-Auflösung. Um die Auflösung in der ganzen Pracht genießen zu können ist ein HDMI 2.0 Kabel notwendig sowie eine Quelle, die in dieser Qualität übermittelt.

Im Marketing-Kampf stehen UHD, 4K und Ultra HD momentan alle zusammen für die neue Auflösung 3840x2160 Pixel, die der Nachfolger von FullHD werden wird bzw. soll. Mehr unter: Wikipedia

Was ist eigentlich OLED?

OLED ist eine Abkürzung für organische Leuchtioden. OLED ist sozusagen ein selbstleuchtendes und sehr sehr dünnes Element welches aus halbleitenden organischen Materialien besteht. Der Unterschied zu klassischen LEDs liegt in der Leucht- sowie Stromdichte sowie dem Fehlen von einkristallinen Materialien welche zur Wiedergabe von Bildern notwendig sind. Durch die Veränderung der Farbstoffmoleküle sowie der Spannung kann die ausgestrahlte Farbe des OLED variiert werden.

Welche Vorteile haben somit OLED? 4K Fernseher mit OLED-Displays haben durchaus Vorteile! Der größte Vorteil: OLEDs können fast überall und auf jeder Oberfläche verwendet werden – dadurch wird die Produktion deutlich günstiger als bei LCD oder Plasma-TVs. Zusätzlich haben die OLED-Displays bei UHD Fernsehern einen sehr hohen Kontrast auf Grund des Wegfalls der normalerweise unabdingbaren Hintergrundbeleuchtung. Zusätzlich können die Displays und somit auch die TV-Geräte dadurch sehr viel dünner gebaut werden. Und in Zeiten der steigenden Strompreise immer wichtiger: Die OLED-Displays brauchen auch noch weniger Strom.

Der Nachteil von 4K OLED TV: Die Lebensdauer der kleinen Leuchtioden ist noch deutlich geringer als bei klassischen LCDs – daran muss noch gearbeitet werden.

Curved UHD TV?

Erlebe Fernsehen in einer völlig neuen Art und Weise – das sind die versprechen der Hersteller zum Thema Curved TVs. Dabei handelt es sich oft um Ultra High Definition Geräte mit der UHD-Auflösung 3840x2160 Pixeln gepaart mit einem gebogenen Display. Der Vorteil: Für den Betrachter werden die Bilder größer und kontrastreicher weil alle Bildbereich vom Konsumenten gleichweit entfernt sind. Allerdings: Ein Nachteil: Sobald mehrere Zuschauer den Fernseher benutzten treten die alten Probleme auf. Deswegen ist ein „Curved Display“ sicherlich eher für den PC-Bereich als Monitor interessant, da dort oft nur ein Nutzer vorhanden ist.

Welche Auflösung sollte man wählen?

Diese Seite behandelt ausschließlich Testberichte zu 4K Fernsehergeräten – somit ist diese Frage eigentlich obsolet. Dennoch stellen sich viele Käufer die Frage: Welche Auflösung brauch ich? Das hängt in erster Linie davon ab wie groß das Display hat. Handelt es sich um ein 26 Zoll gerät dann reicht beispielsweise eine HD ready Auflösung mit 720p (Zeilen) aus, wenn man mindestens 1,5 Meter vom Gerät entfernt sitzt. Ab Zollgrößen von 32 Zoll (82cm Diagonale) sollte mindestens eine Full-HD-Auflösung mit 1080 Zeilen gewählt werden.

Ab 40 Zoll oder größer empfiehlt sich die neue UHD-Auflösung auch für Fernsehgeräte. Warum? Desto größer das Display umso weiter auseinander rücken die einzelnen Pixel bei gleichbleibender Auflösung. Wählt man dagegen eine höhere Auflösung wie 4K (3840x2160) dann rücken die Pixel wieder näher zusammen und sorgen für ein schärferes und besseres Bild (Pixeldichte wird erhöht). Natürlich braucht ein TV-Gerät keine so hohe Pixeldichte wie ein Monitor – aber desto höher desto besser stimmt auch hier.

Was ist die Bildwiederholfrequenz?

Die Bildwiederholfrequenz ist einfach erklärt – sie besagt wie viele Bilder der Fernseher pro Sekunde wiedergeben kann. Angegeben wird diese oft in Hertz kurz Hz. Übliche Werte sind 100, 200 oder sogar 600 Hz.

In der Realität gibt es keine Quelle die so viele Bilder pro Sekunde anliefern kann. Weder das Fernsehsignal egal ob Kabel, Satellit oder IPTV, Spielekonsolen oder Blurays. Was der Fernseher allerdings macht: Er berechnet mit einem Prozessor die Zwischenbilder um für flüssige Bewegungsabläufe zu sorgen – deswegen ist das Bild umso besser desto mehr Bilder ein TV als Zwischenbilder anzeigt.

Als wirklich sinnvoll erweist sich der Wert der Hertz-Angaben nicht, da er oft künstlich hochgerechnet oder verschleiert wird. Deswegen ist er nicht aussagekräftig. Wirklich notwendig ist eine hohe Bildwiederholfrequenz bei 4K 3D Fernseher, da dort die Bilder pro Auge gerechnet werden und sich somit bei 100 Hz nur 50 pro Auge ergeben – und dies ist auch das Minimum für gute Qualität.

Kabel, Antenne, IPTV oder digitales Satellitenfernsehen?

Die klassische terrestrische Antenne (DVB-T) ist eigentlich ausgestorben aber immer noch kostenlos in ganz Deutschland verfügbar. Das Programmangebot variiert stark von Ort zu Ort und vor allem die größeren Piratensender wie RTL oder Prosieben wollen ihre Signale nicht mehr dafür bereitstellen. Außerdem ist es kaum möglich darüber qualitativ hochwertige Bilder zu empfangen.

Noch nicht ganz digitalisiert aber der Standard schlecht hin: Kabelfernsehen. Diese Variante bietet sehr viele Sender, bessere Bildqualität und sogar Fernsehen in HD – allerdings nur gegen Aufpreis. Grundlegend muss für einen Kabelanschluss eine monatliche Gebühr bezahlt werden.

Digitales Satellitenfernsehen (DVB-S) ähnelt dem Angebot des Kabelfernsehens – nur das es bereits komplett auf digitale Signale umgesetzt wurde. Allerdings ist der Anschluss an sich kostenlos – es muss lediglich einmal in eine Satellitenschüssel investiert werden. Die Qualität entspricht der von Kabelfernsehen – auch hier sind HD-Sender empfangbar – allerdings gegen eine Jahresgebühr über HD+.

Die neuste Fernseher-Technologie, die wohl auch als erste 4K oder UHD Inhalte auf den TV bringen werden ist das sogenannte IPTV. Dabei handelt es sich um TV über das Internet – dafür ist mindestens ein DSL oder V-DSL Anschluss mit 25 MBit notwendig. In Deutschland kann man dies momentan über Vodafone oder die Telekom mit Entertain verwenden. Auch bei IPTV sind Full-HD-Signale möglich – kosten aber extra. UHD-Signale werden noch nicht übertragen.

LCD, LED, Plasma oder OLED 4K TV?

Eine Grundfrage beim UHD Fernseherkauf – welche Display-Technologie soll es denn sein? Grundlegend: Plasma für Filme in dunklen Räumen – LCD ist ausgereifter und günstiger – doch nun in das Detail!

Bildeindruck: Das Plasma-Gerät verfügt über ein natürlicheres und realistischeres Bild. Das LCD-Bild dagegen ist etwas schärfer und auf Grund angepasster Einstellungsmöglichkeiten dem Plasma-Bild heutzutage sehr ähnlich.

Kontrast: Bei Plasma-Display leuchten die Bildpunkte selbst (ähnlich wie bei OLED) – bei LCD dagegen muss eine Hintergrundbeleuchtung verwendet werden. Dies sorgt dafür, dass Plasma-Geräte oft bessere Kontrastwerte erreichen, da keine dauerhafte Hintergrundbeleuchtung läuft. Allerdings holen neue LCDs diesen Nachteil immer besser auf – so ist es bei neuen Modellen zum

Beispiel möglich die Hintergrundbeleuchtung automatisiert bei Schwarzwerten abzuschalten und dadurch den Kontrast zu erhöhen.

Reaktionszeit: Kurz und knapp Plasma 4K TVs sind schneller als LCD UHD Fernseher.

Stromverbrauch: Ein TV mit Plasma-Technologie kostet mindestens 20 Prozent mehr als ein LCD-Display von ähnlicher Qualität und er braucht zusätzlich mehr Strom. Warum? Desto heller das Bild desto mehr Strom muss die Diode erhalten. Rechnet man mit einer vierstündigen Laufzeit so ergibt sich ein Kostenunterschied für Strom in einem Jahr von ca. 45 €!

Welche Anschlüsse sollten vorhanden sein?

Früher gab es eine Vielzahl an Anschlüssen an einem Fernseher – doch in Zeiten von UHD TVs ist das vorbei – ein Anschluss dominiert alles – der HDMI (High Definition Multimedia Interface). Dieser Anschluss ist klein, kompakt und flach – er überträgt sowohl das Bild auch den Ton in hoher Qualität und ist der neuste Standard der Displayindustrie. Worauf muss man achten? Zunächst sollten mindestens zwei wenn nicht vier oder mehr dieser Anschlüsse vorhanden sein.

Hat man einen alten Laptop so ist auch ein DVI-Anschluss sinnvoll. Außerdem kann es je nach Anforderung auch sinnvoll sein auf ältere Anschlussmöglichkeiten zu achten – beispielsweise wenn man ältere Spielekonsolen betreiben möchte.

Soll der Sound über ein externes Gerät wie eine Surroundanlage ausgespielt werden kann es sinnvoll sein aus solche Audioausgänge zu achten – neue Soundanlagen unterstützten auch den HDMI-Standard.

Zusätzlich ist es noch wichtig auf weitere Anschlüsse vor allem einen CI+-Steckplatz zu achten. Dieser ermöglich es ein Zusatzmodul einzubauen mit dem Pay-TV-Angebote oder HD-Sender empfangbar werden. Dies trifft vor allem bei Satellitenfernsehen zu.

Auch ein USB-Anschluss ist an einem UHD Fernseher wichtig – nur dann können einfach und schnell Bilder oder Videos betrachtet werden. Auch neue Sticks wie der Chromecast brauchen einen Stromanschluss der mit Hilfe des UBS-Anschlusses realisiert werden kann.

Welcher Tuner eingebaut ist hängt stark von den Kundenbedürfnissen ab. Viele Fernsehergeräte besitzen allerdings Allroundtuner, die alle gängigen Signale unterstützen.

3D 4K Fernseher – sinnvoll?

Bei einem 3D Fernseher egal ob UHD oder nicht besteht jedes Bild in Wahrheit aus zwei Bildern – einem für das linke und einem für das rechte Auge des Betrachters. Das Gehirn verarbeitet diese Bilder und baut sie in ein dreidimensionales Bild um. Wichtig ist also, dass auf jedem Auge ein anderes Bild ankommt – dafür gibt es 2 verschiedene Technologien.

Die erste ist die passive 3D-Technik mit polarisierten Brillengläsern. Bei dieser Technik wird jede Bildzeile des TVs für ein Auge genutzt – immer abwechselnd. Die Brille filtert das heraus und das unscharfe Bild wird durch die Brille in ein dreidimensionales Bild umgewandelt. Leider filtert die Brille auch einen Teil der Farben heraus wodurch das Bild an Kontrast verliert. Durch die Aufteilung der Zeilen verliert das Bild auch an Auflösung – genau dort kommt 4K ins Spiel. Informiere dich jetzt umfassenden in unseren 4K Fernseher Tests und verpasse keine technische Neuheit!

Die zweite 3D-Technik bei UHD Fernseher ist aktives 3D mit Shutterbrillen. Bei dieser Technik, die um einiges aufwändiger ist, zeigt das Display des UHD Fernsehers abwechselnd die notwendigen Bilder in voller Auflösung – die 3D Brille arbeitet dabei synchron mit dem Fernseher und sorgt dafür, dass jeweils das richtige Bild am richtigen Auge ankommt. Das Gehirn setzt diese separaten Bilder zu einem 3D-Bild zusammen. Der Vorteil: Es ist eine volle HD-Auflösung möglich.

Muss mein neuer 4K Fernseher ins Internet?

Ganz klar: Ja! Das Angebot ist atemberaubend – angefangen von Videoportalen sowie Mediatheken über Video-on-Demand-Dienste wie Maxdome oder Lovefilm bis hin zu Videotelefonie mit Skype ist alles möglich. Sogar Dienste wie Facebook und Twitter lassen sich am Fernseher bedienen. Diese Technik wird auch Smart TV genannt und ist in fast allen gängigen Geräten verfügbar. Es muss lediglich eine Netzwerkverbindung über ein LAN-Kabel erstellet werden.

Wie Sie sehen gibt es eine Vielzahl von Punkten, die einen wirklich guten neuen 4K Fernseher ausmachen – deshalb haben wir mit unseren Testberichten das Ziel Ihnen den Kauf eines neuen 4K TVs so einfach wie möglich zu machen! Schauen Sie sich unsere Testberichte in Ruhe an und treffen Sie eine Entscheidung ohne Sie zu bereuen.

Ultra HD Premium Fernseher – das steckt dahinter

Auch im Jahr 2016 nutzt jeder Hersteller noch eigene Logos und Labels für seine TVs. Doch ein neues Logo namens „Ultra HD Premium“ soll dabei helfen neue Geräte mit HDR-Farbraum zu erkennen. Doch ab diesem Jahr soll sich das ändern. Die UHD Alliance der fast alle großen Hersteller angehören hat sich auf ein neues Logo geeignet welches den Kunden etwas Orientierung geben soll. Dabei soll „UHD Premium“ alle Fernseher vereinigen die in der Lage sind die neuen Ultra HD Blu-Ray Player bespielen zu können. Dazu zählen die bekannte Auflösung von 3840x2160 Pixel sowie die Darstellung des erweiterten Farbraums sowie hohe Kontraste nach Rec 2020 und 10 Bit – das entspricht dem HDR-Standard. Auch die Helligkeit sollte dann bei rund 1.000 c/m² liegen – doch hier macht die UHD Alliance eine Ausnahme für die neuen 4K Fernseher. Sie definieren auch Geräte mit 540 c/m² als diesem neuen Standard zugehörig. Außerdem sollten mehr als 90 Prozent des P3-Farbumfangs abgedeckt werden.

Ob sich diese neuen Ultra HD Premium Fernseher wirklich durchsetzen können als neues Label bleibt fraglich. Viele Hersteller setzten immer noch auf eigene Logos und das Wording 4K Fernseher. Das ist wirklich sehr schade, da der Kunde jetzt immer noch keine Klarheit hat was genau das Gerät wirklich kann ohne sich genau mit Testberichten zu informieren. So wird Samsung beispielsweise sicherlich weiterhin seine SUHD-Serie bewerben, LG seine 4K Smart TVs und Sony setzt auf ein eigenes 4K bzw. 4K HDR Logo. Die Idee der UHD Alliance ist gut aber sie muss jetzt auch von den Herstellern umgesetzt werden. Sony hat sich übrigens bereits dazu geäußert und möchte vorerst keine Produkte mit diesem Logo versehen.

Der TV-Markt in Echtzeit: Hier in der 4K Infografik.