OLED Fernseher Check

Verfügbare OLED TVs:

LG 55EG9109

LG 55EG9109 139 cm (55 Zoll) Curved OLED Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart-TV)

LG 65EC970V

LG 65EC970V 164 cm (65 Zoll) Curved OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)

LG 55EG9209

LG 55EG9209 139 cm (55 Zoll) Curved OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart-TV)

LG 55EC940V

LG 55EC940V 139 cm (55 Zoll) Curved OLED Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV) silber

LG 55EF9509

LG 55EF9509 139 cm (55 Zoll) OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart-TV)

LG 55EA970V

LG 55EA970V 140 cm ( (55 Zoll Display),OLED-Fernseher,50 Hz )

LG 65EG9609

LG 65EG9609 164 cm (65 Zoll) Curved OLED Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)

LG 55EC930V

LG 55EC930V 139 cm (55 Zoll) Curved OLED Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)

Noch ganz frisch aber dennoch für viele Freunde der neusten Technik und Early-Adopter spannend: OLED TVs. Doch was kann diese neue Technik? Für wen ist sie sinnvoll? Ab wann sollte man solche Modelle kaufen und gibt es schon OLED Fernseher Testberichte? Das und vieles mehr in unserem großen OLED TV Ratgeber mit Kaufberatung.

Was sind OLED Fernseher eigentlich?

Zunächst wollen wir klären worum es sich bei OLEDs überhaupt handelt. OLED steht für zu Deutsch Organische Licht Diode oder eben auf Englisch Organic Light Emited Diode. Im Grunde besteht ein OLED aus zwei Elektroden wovon eine transparent ist. Es ist ein selbstleuchtendes sehr dünnes Bauelement aus halbleitenden organischen Materialien. Durch das Anlegen von Gleichstrom werden dann unterschiedliche Farben erzeugt. Dabei wird keine Hintergrundbeleuchtung mehr benötigt sondern die Elektroden leuchten von selbst. Bei einem klassischen LCD-TV dagegen ist immer eine Lichtquelle im Hintergrund notwendig. Da diese wegfällt und die organischen Schichten sehr dünn sind können OLED Fernseher nochmal deutlich dünner gebaut werden als LCD-Modelle. Das wirkt sich auch auf das Gewicht aus.

Da die Leuchtkraft deutlich höher ist können auch unterschiedlichste Helligkeitsstufen dargestellt und somit auch komplexere Bilder erzeugt werden. Da bei OLED TVs jeder Pixel an sich von selbst leuchtet sind diese sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Bei TVs mit Hintergrundbeleuchtung dagegen gibt es dort oft Probleme – vor allem in den Ecken. Wer es genauer wissen will: wikipedia.

Dies alles wirkt sich natürlich extrem auf die Bildqualität aus. Vor allem der Kontrast dieser Geräte ist viel höher. Liegt an einem Pixel beispielsweise kein Strom leuchtet er einfach gar nicht und ist somit komplett schwarz – der Pixel daneben kann dagegen in hellstem weiß leuchten – so sind sehr hohe Kontraste möglich. Auch der Stromverbrauch dieser Geräte ist deshalb deutlich geringer.

Vorteile von OLED TVs?

Viele OLED Fernseher Test Berichte zeigen die großen Vorteile dieser Technologie. Zum einen können die Fernseher wie schon erwähnt deutlich flacher gebaut werden da keine Hintergrundbeleuchtung benötigt wird. Außerdem sinkt der Stromverbrauch trotz besserer Bildqualität und es sind biegbare Formen möglich wie Curved. Es gib auch Modelle die sich „verstellen“ lassen so kann man aus einem Curved TV per Knopfdruck einen Flat TV machen und umgekehrt. Vor allem in der Kombination mit 4K Fernsehern steigt die Bildqualität durch die vielen Teils und vielen kleinen Leuchtdioden enorm.

Außerdem sind OLED-TVs mit den neusten Standards größten Teils kompatibel und auch fähig den neuen Ultra HD Blu-Ray Standard wiederzugeben. Besonders groß ist der Gewinn natürlich beim Kontrast durch Spitzenwerte beim Weiß- und Schwarzwert.

Welche OLED Fernseher-Arten gibt es?

Grundlegend: Die OLED-Technologie lässt sich mit allen bisherigen Standards kombinieren – das macht jeder Hersteller etwas anders.

OLED Curved Fernseher: Nun ja – gebogene Fernseher kennt inzwischen sicherlich jeder. Diese Modelle sollen bessere Farben und mehr Kontrast erzeugen können. Noch gibt es kaum Modelle mit die die geschwungenen Panels mit der OLED-Technik kombinieren. Das wird sich aber in den kommenden Jahren sicher ändern. Wir sind uns auch sicher, dass die „wandelbaren“ Modelle auch bald kommen – also Modelle die man mal als Curved und mal als Flat verwenden kann. Diese Modelle vereinen das Beste aus zwei Welten, bessere Kontraste, bessere Farben, besserer 3D Effekt und weniger Spiegelungen. Die Nachteile von Curved an sich bleiben vorhanden – der Effekt ist nur dann gut, wenn man wirklich zentral vor dem TV sitzt und das kann im Grunde nur eine Person.

OLED 4K Fernseher: Natürlich kombinieren manche Hersteller wie Sony oder Samsung auch schon jetzt Ultra HD mit OLED. Somit bekommt man ein super Bild kombiniert mit einer wirklich hohen Auflösung von 4096x2160 Pixel – bzw. 3860x2160 Pixel. Diese hohe Auflösung von 4K Fernseher sorgt dafür, dass man wirklich klare Kanten hat und es zu keinen Treppchen kommt. Wer einen besonders großen Fernseher mit einer wirklich guten Bildqualität sucht ist mit einem OLED TV in Kombination mit UHD wirklich gut beraten – allerdings gibt es momentan noch recht wenige Modelle.

OLED 3D Fernseher: 3D Fernseher – ja sie gibt es schon lange. Sie können das Bild mit Hilfe von Brillen dreidimensional darstellen. Es kommt bei guten Modellen dem Kinoeffekt schon recht nahe. Für das alltägliche Fernsehen dagegen ist das nicht wirklich relevant. Wer allerdings gerne viele Filme schaut und auch entsprechende Filme hat wird 3D sicherlich spannend finden. In Kombination mit OLED ist es durchaus sogar noch besser. Ob sich die Technik jedoch durchsetzen wird bleibt immer noch fraglich – schließlich haben einige Hersteller vor kurzem bekanntgegeben keine 3D-TVs mehr zu produzieren. Ob das mit der OLED-Technologie wieder anders wird lässt sich jetzt noch nicht sagen.

Natürlich gibt es noch weitere Kombinationen wie OLED Curved 3D Fernseher – aber auf diese wollen wir hier nicht weiter eingehen.

OLED Fernseher Kaufberatung

Worauf kommt es nun wirklich an? Das klären wir jetzt.

Momentan gibt es Modelle vor allem in Kombination mit Ultra HD von Sony und Samsung. Auch Hisense ist an diesem Trend dran – es wird sich also noch viel tun. Samsung ist ganz klar Vorreiter.

LG ist schon recht etabliert mit seinen OLED Modellen – es gibt OLED TVs ab 55 bis über 70 Zoll. Es gibt auch gebogene Curved Modelle von LG. Fast alle Modelle arbeiten mit WRGB OLED und Cinema 3D – sie sind somit auf der Höhe der Zeit.

Panasonic bündelt seine OLED Fernseher und dem Label OLED Star. Sie zeichnen sich durch eine hohe Bildqualität sowie eine umfangreiche Ausstattung aus. Generell hat unsere Meinung nach Panasonic mit OLED Fernsehern die Nase vorn – zumindest momentan.

Kosten – OLED vs. LED / LCD?

Grundlegend sind OLED Fernseher in der Anschaffung deutlich teurer und haben leider auch eine etwas kürzere Lebensdauer als LED/LCD-TVs. Allerdings ist die Energiebilanz dieser Geräte deutlich besser, da sie dank der fehlenden Hintergrundbeleuchtung deutlich weniger Strom brauchen. Somit sind sie preislich auf die Gesamtlaufzeit ungefähr gleich.

Welche Auflösung muss es sein?

Unser OLED TV Test zeigt – die UHD Auflösung lohnt sich momentan für den, der sie sofort nutzen will noch nicht wirklich. Allerdings erscheinen Mitte des Jahres 2016 die ersten 4K Filme – somit sollte es dann Berg auf gehen. Wann die ersten TV-Sender auf 4K umsteigen ist noch völlig offen – manche spekulieren auf das Jahr 2018.

Wer also nicht so sonderlich oft einen neuen Fernseher kauft und ein zukunftssicheres Gerät braucht sollte jetzt schon auf ein UHD-Modell setzten. Grundlegend empfiehlt es sich auch ab einer großen Bildschirmdiagonale von 55 Zoll oder mehr auf so ein Modell umzusteigen. Ansonsten ist ein Full HD Modell dennoch ausreichend.

Lohnt sich ein OLED TV schon?

Nun ja – das kommt vor allem auf die eigenen Anordnungen an. Genrell kann man sagen (wenn das passende Bildmaterial vorhanden ist) dann ist der Umstieg von einen LCD/LED TV mit FHD auf einen OLED TV mit UHD Auflösung definitiv wie der Umstieg von einem Röhrenfernseher auf ein HD Modell.

Vor allem die Bildqualität von OLED ist umwerfend. Dies liegt an den selbstleuchtenden Pixeln. Auch die Ausleuchtung ist das Non-Plus-Ultra momentan. Unsere Meinung – wer sowieso einen großen neuen TV kauft kann bedenkenlos zugreifen.

Welche Anschlussart soll es sein?

Eigentlich ausgestorben ist der klassische Antennenanschluss – auch DVB-T genannt. Dieser ist allerdings immer noch in ganz Deutschland kostenlos verfügbar. In manchen Teilen sind sogar noch recht viele Sender empfangbar – darunter auch die Privatsender RTL und Pro7. Allerdings ist die Bildqualität dieser Sender nicht wirklich gut. Wirklicher Standard dagegen ist DVB-C also Kabel – dort gibt es auch schon Full-HD-Sender – allerdings muss man dafür extra bezahlen. Am günstigsten kommt man mit DVB-S also SAT-TV an das deutsche TV-Programm. Über HD+ gibt es auch damit Programme in HD. UHD gibt es noch nicht wirklich. Teilweise gibt es aber schon Anbieter mit IPTV die hochauflösende Inhalte auch für OLED TVs anbieten. Echtes 4K gibt es aber momentan nur bei Netflix und Amazon.

Wie viel Hertz braucht der neue OLED Fernseher?

Im Grunde geht es bei der Hertz Kennzahl um die Bildwiederholungsrate – also darum wie viele Bilder ein OLED TV pro Sekunde wiedergeben kann. Übliche Werte bei dieser Kennzahl sind 150, 200 oder bis 800 Hz. Wirklich hilfreich sind die Herstellerangaben oft nicht, da sie künstlich hochgeschraubt werden – leider.

OLED TVs mit 4.6 von 5 Punkten